{"id":37228,"date":"2026-07-23T12:38:58","date_gmt":"2026-07-23T12:38:58","guid":{"rendered":"https:\/\/skyrocketdigital.uk\/ehsan\/?p=37228"},"modified":"2026-07-27T12:38:59","modified_gmt":"2026-07-27T12:38:59","slug":"gluecksspiel-erstattungen-werden-durch-den-eugh-fuer-online","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/skyrocketdigital.uk\/ehsan\/2026\/07\/23\/gluecksspiel-erstattungen-werden-durch-den-eugh-fuer-online\/","title":{"rendered":"Gl\u00fccksspiel-Erstattungen werden durch den EuGH f\u00fcr Online-Casinos erm\u00f6glicht."},"content":{"rendered":"

Synchrone Live-Kurse mit interaktiver R\u00fcckfragem\u00f6glichkeit fallen damit grunds\u00e4tzlich nicht unter das FernUSG. Vor allem stellten sie die Zust\u00e4ndigkeit der \u00f6sterreichischen Gerichte infrage. Nach einem EuGH-Urteil k\u00f6nnen Spieler ihre Verluste auch von Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern pers\u00f6nlich zur\u00fcckfordern \u2013 nach dem Recht ihres Wohnsitzstaates. F\u00fcr betroffene Personen wird die R\u00fcckforderung von Gl\u00fccksspieleins\u00e4tzen damit erheblich sicherer, da nun grunds\u00e4tzlich das Recht des eigenen Wohnsitzstaates greift. Die grunds\u00e4tzliche Rechtsfrage ist damit gekl\u00e4rt. Was hat der EuGH zur R\u00fcckforderung von Gl\u00fccksspielverlusten entschieden?<\/p>\n

BGH bejaht immateriellen Schadensersatz nach DSGVO:<\/h2>\n

Das Handelsgericht Wien m\u00f6chte vom EuGH kl\u00e4ren lassen \u2014 ob die Bill 55 unionsrechtswidrig ist und deshalb zur\u00fcckgenommen werden muss. Der EuGH muss entscheiden, ob ein Spieler sein Geld von Tipico zur\u00fcckfordern kann, weil der Anbieter \u00fcber keine Lizenz verf\u00fcgte und ob dies explizit auch m\u00f6glich ist, obwohl Tipico eine Lizenz beantragt hatte und diese auch h\u00e4tte bekommen m\u00fcssen, weil das deutsche Lizenzverfahren unionsrechtswidrig war. Mit der Klageerhebung wird jedoch die Verj\u00e4hrung gehemmt – deshalb sollten Betroffene nicht den Fehler machen (ebenfalls auf die Urteile des EuGH zu warten), sondern schnellstm\u00f6glich Klage einreichen, um die Verj\u00e4hrung zu hemmen und ihre Anspr\u00fcche nicht zu verlieren. Juli 2024 , Aktenzeichen I ZR 90\/23, legte der Bundesgerichtshof dem EuGH zwei Fragen zur Vorabentscheidung vor, die sich um die M\u00f6glichkeit drehen, bei Online-Sportwetten verlorenes Geld zur\u00fcckfordern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n